„Ich bleibe Zeuge dieses Geschehens, sehe, wie das Wesen Augenblick für Augenblick durchlebt. Es bahnt sich einen wilden Zickzackkurs durch den unsichtbaren Ozean aus Augenblicken. Allmählich formt sich daraus eine Linie – ein Realitätsfaden.
Eben noch war das Wesen im leeren Bewusstseinsraum. Jetzt jagt es durch vorgeformte Augenblicke. Es glaubt, in diesen Augenblicken zu existieren. Es glaubt, das Zentrum seines Erlebens, seiner Wahrnehmung, zu sein.
Und dann – dann schnappt die Falle zu. Eine Falle, die niemand gestellt hat, der es nun jedoch nicht mehr entkommen kann. Das Wesen identifiziert sich mit dem, was es erlebt, erlebt hat und zu erleben glaubt.
Jetzt ist es nicht mehr nichts inmitten von nichts.
Jetzt ist es der Erlebende – ein Subjekt, das von Augenblick zu Augenblick hetzt, getrieben vom Verlangen nach immer neuen Wahrnehmungen.“


